Systemplaner

Was braucht mein Projekt?

In vier Schritten zur Komponentenliste: Heizsystem wählen, Sensorik-Weg festlegen, Mengen bestimmen, Pflicht-Zubehör prüfen. Mit Beispiel-Stücklisten und aktuellen Preisen.

Bevor Sie rechnen: Die Listenpreise sind nicht Ihr Projektpreis.

Für neue Projekte erhalten Sie auf Anfrage einen individuellen Projektrabatt — und die smarte Heizungsoptimierung ist mit 15 % BAFA-Zuschuss förderfähig (Einzelraumregelung + hydraulischer Abgleich, auch bei Selbstmontage). Mehr zur Förderung →

1

Heizsystem wählen

Fußbodenheizung, Heizkörper — oder beides (dann empfehlen wir die Beratung).

2

Sensorik-Weg festlegen

Liegen Leitungen zu den Räumen? Dann Kabel. Sonst Funk — batterielos und wartungsfrei.

3

Mengen bestimmen

Räume, Heizkreise und Heizkreisverteiler zählen — daraus ergibt sich fast alles.

4

Pflicht-Zubehör prüfen

Die „Nicht vergessen"-Checkliste je Strecke verhindert die typischen Lücken.

Strecke 1

Fußbodenheizung mit Kabel-Sensorik

Der Klassiker für Neubau und Sanierung — und auch für viele Nachrüstungen: Wenn von einer bestehenden Einzelraumregelung Leitungen zu den Räumen liegen, können diese weiterverwendet werden (benötigt werden 3 Adern).

Welche Steuerung?

SMART (230 V): der bewährte Einstieg — arbeitet mit 230-V-Stellantrieben (vorhandene können oft weiterverwendet werden). PRO (0–10 V): die beste Regelqualität mit stufenlosen 0–10-V-Stellantrieben von Controme. Wichtig: Stellantriebe immer passend zur Steuerung wählen (230 V, 24 V oder 0–10 V) — bei der 24-V-Ausführung gehört zwingend das 24-V-Netzteil dazu.

So rechnen Sie Ihre Mengen aus

  • 1 Mini-Server je Anlage (das Gehirn — einer genügt fürs ganze Einfamilienhaus)
  • 1 Steuerung je Heizkreisverteiler
  • 1 Stellantrieb je Heizkreis
  • Hülsensensoren = Heizkreise + 1 je Verteiler (je Heizkreis ein Rücklaufsensor + 1 Vorlaufsensor — die Basis der Heizflächenoptimierung: jede Heizschleife wird einzeln geregelt, der Boden wird gleichmäßig warm)
  • 1 Raumsensor je Raum — auch in großen Räumen genügt normalerweise ein gut positionierter Sensor (alle Raumsensoren im Detail)

Nicht vergessen (Kabel-Sensorik):

  • Sensorenverteiler — ab 5 Sensoren je Verteiler Pflicht
  • Befestigungsband — 1× je Hülsensensor
  • Isolierschlauch — im geschlossenen Verteilerschrank Pflicht (1 m reicht für ca. 10 Sensoren)
  • 24-V-Netzteil — nur bei der 24-V-Steuerung, dort aber Pflicht
  • Tragschiene — je Steuerung und je Sensorenverteiler

Vorher klären: Sind Ihre Leitungen geeignet?

Bestehende Raumthermostate können auch funkbasiert sein — prüfen Sie, ob sie wirklich per Leitung mit dem Heizkreisverteiler verbunden sind. Im Zweifel: Thermostat abnehmen, Foto machen und über die kostenlose Projektberatung prüfen lassen. Macht eine einzelne Bestandsleitung wider Erwarten Probleme, lässt sich der betroffene Raum jederzeit auf Funk-Sensorik umstellen — die Sensortypen dürfen gemischt werden.

Beispiel: 6 Räume, 8 Heizkreise, 1 Heizkreisverteiler (SMART, 230 V)

PRO-Variante: Steuerung PRO (0–10 V) und Stellantriebe PRO statt der SMART-Positionen. Kaminofen im FBH-Raum? Dann zusätzlich der Kaminofen-Sensor — er verhindert das Auskühlen des Bodens bei Ofenbetrieb.

Strecke 2

Fußbodenheizung mit Funk-Sensorik (Nachrüstung)

Keine Leitungen zu den Räumen — und keine gewünscht? Dann übernehmen Funk-Raumsensoren die Messung: batterielos mit Solarzelle, komplett wartungsfrei. Am Heizkreisverteiler bleibt alles wie in Strecke 1 (Steuerung, Stellantriebe, Hülsensensorik) — nur der Weg der Raumtemperatur ins System ändert sich.

Welcher Funk-Raumsensor?

  • Batterieloser Funk-Temperatursensor (Controme Funk): misst wartungsfrei, Bedienung läuft über die App — die Standard-Empfehlung
  • Raumcontroller batteriebetrieben (WLAN): mit Display und Bedienung direkt am Gerät (Batterielaufzeit ca. 2 Jahre)
  • • Beide Typen dürfen im selben Haus gemischt werden; LF-Varianten erfassen zusätzlich die Luftfeuchte
  • • Alle Varianten im Vergleich: Raumsensoren-Übersicht →

Nicht vergessen (Funk):

  • Funk-Stick am Server — Voraussetzung für alle batterielosen Controme-Funk-Sensoren (1× je Anlage)
  • ✓ Raumcontroller (WLAN) und Controme-Funk-Sensoren nutzen unterschiedliche Funkwege — der Funk-Stick wird nur für die batterielosen Sensoren gebraucht
  • ✓ Am Verteiler gilt weiter die Kabel-Checkliste aus Strecke 1 (Sensorenverteiler, Befestigungsband, Isolierschlauch)

Beispiel: 6 Räume, 8 Heizkreise, 1 Heizkreisverteiler (SMART, batterielose Funk-Sensorik)

Ergänzung zu Strecke 1 + 2

Raumsensorik aus Ihrem Smart Home

Sie haben bereits KNX, Home Assistant, Loxone oder Homey — mit Temperatursensoren oder Raumbediengeräten in den Räumen? Dann kann Controme deren Messwerte direkt verwenden: Der Aufbau am Heizkreisverteiler bleibt wie in Strecke 1, eigene Controme-Raumsensoren entfallen.

So funktioniert die Anbindung:

  • ✓ Das Smart-Heat-OS Services-Paket enthält die komplette Smart-Home-Anbindung (Smart-Home-Connect): KNX, Home Assistant, Loxone, Homey, Modbus und REST mit 50 Entitäten — dazu Fußbodenheizungs-KI, Smart Timing, Wetter-PRO und E-Mail-Benachrichtigungen.
  • Bei KNX: Ihr KNX-System braucht eine IP-Schnittstelle (KNX-IP-Gateway) — in den meisten KNX-Installationen bereits vorhanden. Alle anderen Systeme brauchen keine Zusatz-Hardware.
  • ✓ Die Raumsensoren aus Strecke 1 bzw. 2 entfallen in den angebundenen Räumen; mischen ist jederzeit möglich.

Beispiel: 6 Räume, 8 Heizkreise, 1 Heizkreisverteiler (SMART, Raumsensorik aus dem Smart Home)

Alternative zum Abo: Smart-Home-Connect als Einmal-Kauf schaltet dieselbe Anbindung dauerhaft und ohne Abo frei — ohne die weiteren Leistungen des Services-Pakets.

Strecke 3

Heizkörper smart machen

Die einfachste Strecke: Mini-Server + 1 Thermostat je Heizkörper — eine eigene Steuerung am Verteiler ist nicht nötig. Ein Raumsensor steuert alle Thermostate seines Raums; Änderungen am Gerät und in der App werden automatisch synchronisiert.

Welche Thermostat-Variante?

VarianteFür wenBedienung am GerätZu beachten
WLANStandard-Empfehlung — Reichweite des WLANs im ganzen Hausja (Display)USB-Gateway im Lieferumfang (1 je 3 Thermostate — deckt je nach Gebäude oft 6–10 ab); Ventiladapter dabei
Direktfunk + BatterieWenn alle Heizkörper nah am Mini-Server sind (ca. 6–7 m, je nach Wänden)jakein Gateway nötig; Ventiladapter dabei
Long-Reach + energieautarkPremium: lädt sich selbst über die Wärme des Heizkörpers — nie Batteriewechselnein (App/Raumsensor)Funk-Stick + 1 batterieloser Raumsensor je Raum sind PFLICHT; Ventiladapter NICHT dabei — Ventil-Foto an die Beratung senden

Nicht vergessen (Heizkörper):

  • 1 Thermostat je Heizkörper — auch bei mehreren Heizkörpern im selben Raum
  • Long-Reach: ohne Raumsensor funktioniert die Variante nicht — je Raum 1 batterieloser Funk-Raumsensor + 1 Funk-Stick je Anlage einplanen
  • Ventiladapter: bei WLAN und Direktfunk im Lieferumfang; bei Long-Reach separat nach Ventil-Foto

Beispiel: 4 Räume, 5 Heizkörper (WLAN-Variante)

Raumsensoren sind bei WLAN und Direktfunk optional — mit Raumsensor wird die Regelung noch genauer.

Heizraum, Wärmepumpe oder Kombi-Anlage?

Zentrale Heizungsregelung (Wärmeerzeuger, Mischer, Pumpen), Wärmepumpen-Projekte und gemischte Anlagen (Fußbodenheizung + Heizkörper) planen wir am besten gemeinsam — diese Projekte gehören in die kostenlose Projektberatung.

Ihr Weg zu Controme: alles auf einmal oder Schritt für Schritt →

Liste fertig? Sichern Sie sich Ihren Projektrabatt.

Für Neuanlagen vergeben wir individuelle Projektrabatte — auf zwei Wegen, beide kostenlos und unverbindlich. Zusätzlich: Die smarte Heizungsoptimierung ist mit 15 % BAFA-Zuschuss förderfähig — zur Förderseite.

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Erzeugen Sie im Warenkorb über „Warenkorb speichern und teilen" einen Link und senden Sie ihn uns über das Projektformular — Sie erhalten Ihren persönlichen Rabatt-Gutschein vor der Bestellung.

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